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Haltung
& Pflege
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Sie
denken darüber nach, einer Landschildkröte ein neues Heim zu schenken? Dann möchten
wir Sie bitten, sich im Vorfeld genau zu informieren und sich die nachfolgenden
Zeilen durchzulesen, denn keineswegs ist die Haltung der possierlichen
Panzertierchen so einfach, wie angenommen wird. Nachfolgend
finden Sie einige Interessante Berichte zur Schildkrötenpflege, den
Krankheitsanzeichen etc. Die Texte wurden uns mit freundlicher Genehmigung von
Hellmut Beck, www.schroete.de
zur Verfügung stellt.
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Grundsätzlich
sollte die Haltung der Tier ein einem Freigehege stattfinden - von
Terrarienhaltung halten wir nicht wirklich etwas, denn sieht man sich die natürlichen
Lebensräume der Landschildkröten an, so ist jedem schnell klar, dass sich eine
artgerechte Umgebung unter gar keinen Umständen in einem Terrarium nachstellen
lässt. Geht man von einer Carapaxlänge von ausgewachsenen Tieren von
durchschnittlich 20 cm aus, so kann man sich auch gut vorstellen, dass ein
Terrarium bereits aus Platzgründen ausscheidet.
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Das
Freigehege sollte so groß wie möglich sein, denn in der Natur haben die Tiere
Weiten zur Verfügung, die wir in menschlicher Obhut kaum bieten können.
Lediglich bei Schlüpflingen und Jungtieren bietet es sich an, zunächst
kleinere Gehege zu bauen, da man die Tiere sonst nur schwer findet und auch eine
Schutzvorrichtung gegen grössere Vögel (Netz, Drahtgitter) nur schwer
realisierbar ist. Die Gehege müssen später aber erweitert werden können,
sonst macht die Haltung keinen Sinn, da die Tiere ihren Bewegungsdrang nicht
ausleben können oder sich mehrere Tiere in einem Gehege nur unnötig stressen.
Die Mindesthaltungsrichtlinie von achtfacher Panzerlänge für ein Tier kann man
schlichtweg vergessen!
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Wichtig
ist ebenfalls, dass das Gehege abwechselungsreich gestaltet ist. Es sollten
viele Kletter- und Versteckmöglichkeiten vorweisen, Schattenplätze enthalten
und mit einem vernünftigen Frühbeet oder Gewächshaus ausgestattet sein. In
unseren Breiten ist es wesentlich kühler als in den Herkunftsgebieten der
Tiere, ebenso haben wir erheblich weniger Sonnenstunden. Wer immer noch der
Meinung ist, dass sich die Tiere schon an unser Klima gewöhnen, der irrt. Wäre
es so, wären die Tiere bei uns heimisch und das sind sie nicht. Zu kühle
Haltung wird immer mit Inaktivität, Organschädigungen (Leber, Nieren) und
oftmals Fehlwachstum quittiert. Die Tiere müssen immer die Möglichkeit haben,
sich auf mindestens 35 Grad aufzuheizen, damit der Stoffwechsel vernünftig
funktioniert. Hier muss also eine Lösung gefunden werden. Das Frühbeet sollte
kein gewöhnliches 08/15-Teil aus dem Baumarkt sein, denn diese Frühbeete sind
einerseits mit ihren 4 mm schlecht isoliert und lassen zudem kein UV-B durch. Es
ist hier unbedingt auf eine Alltop-Verglasung zurückzugreifen. Diese bietet mit
ihren 16 mm eine gute Wärmeisolierung und lässt nach Herstellerangaben zu 91%
das für die Tiere so wichtige UV-B des Sonnenlichts durch. Wichtig ist auch ein
automatischer Fensterheber, der bei der eingestellten Temperatur das Dach / den
Deckel anhebt, um so eine Überhitzung der Tiere zu vermeiden.
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Wasser
zum Trinken darf natürlich nicht fehlen. Hierzu eignen sich leicht zu
reinigende Gefäße wie glasierte Tonuntersetzer oder Plastikschalen. Da die
Tiere sich häufig im Wasser entleeren, sind diese Gefäße zu kontrollieren und
bei Bedarf (u. U. mehrmals täglich) zu reinigen.
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Alle
Angaben zur Fütterung der Tiere entnehmen Sie bitte der Seite "Ernährung".
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Vergesellschaftung:
Die
Tiere sind keine wirklichen Einzelgänger. Sie sollten immer mit der eigenen Art
vergesellschaftet werden, da diese Tiere sich auch mit anderen Arten
fortpflanzen können, wie z.B. T.hermanni, T. graeca. Unerwünschte Bastarde wären
dann die Folgen. Die Marginatas haben, wie alle europäischen Landschildkröten
auch, ein sehr diffiziles Sozialverhalten. Einerseits gehen sich die Tiere aus
dem Weg, aber andererseits suchen sie auch wieder den Kontakt zueinander. Allein
gehaltene Tiere bekommen psychische wie auch physische Schäden. Ihr Verhalten
wird abnormal, ihre Geschlechtsorgane verkümmern. Nach vielen Jahren von
Einzelhaltung ist es fast unmöglich, diese Tiere wieder in eine bestehende
Gruppe zu integrieren. Hiervon sind besonders die Männchen betroffen. Sie haben
nie gelernt, die "Sprache" der eigenen Art zu verstehen. Diese
Vergesellschaftung bedingt aber auch, dass das Gehege groß genug ist, damit
sich die Tiere auch aus dem Weg gehen können. Und es benötigt immer eine
doppelte Einrichtung von Frühbeet/Gewächshaus. Ansonsten ist täglich das
Schauspiel der Paarung zu beobachten und das bringt auf Dauer beiden
Geschlechter erheblichen Stress.
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Winterstarre
(Hibernation)
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Die
europäischen Landschildkröten halten eine Winterstarre. Hier reduzieren sie so
stark ihre Körperfunktionen, dass sogar Herzschlag und Atmung verlangsamt sind.
Diese Starre wird nur optimal ausgelöst, wenn die Tiere in einer Temperatur von
3 - 6°C leben. Um nicht auszutrocknen, benötigen sie eine gewisse
Luftfeuchtigkeit, die über das Überwinterungsubstrat geliefert wird. Da man
immer versuchen sollte, die Bedingungen der Natur nachzuempfinden, müssen die
Tiere jedes Jahr in die Winterruhe. Dies ist auch für die Schlüpflinge schon
im ersten Jahr notwendig. Es dürfen nur gesunde Tiere in die Winterstarre
gegeben werden! Deshalb sollte die Tiere mindestens einmal im Jahr dem Tierarzt
vorgestellt werden. Spätestens Anfang September muss somit eine Kotuntersuchung
in Bezug auf Parasiten durchgeführt werden.
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Verwehrt
man den Tieren diese Winterruhe, wird der gesamte Biorhytmus erheblich gestört.
Über die Ausmaße der Problematik von fehlender Winterstarre sind noch zu
wenige Untersuchungen gemacht worden. Aber allein, dass die Weibchen im darauf
folgendem Jahr nicht mehr fortpflanzungsfähig sind, lässt erahnen, wie wichtig
die Winterstarre ist. Die Tiere, die auf Dauer keine Winterruhe hatten,
haben ein schwaches Immunsystem und sind somit krankheitsanfälliger. Diese
Tiere haben dann keine Chance mehr, einfache Krankheiten, wie z.B. eine Erkältung
oder Lungenentzündungen, zu überleben.
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Wenn
die Tiere das ganze Jahr im Freigehege sind, ist eine Vorbereitungszeit für die
Winterstarre kein Thema. Die Tiere stellen sich selbst auf die Winterruhe ein.
Werfen die Bäume das Laub ab, ist der Zeitpunkt gekommen die
Winterstarre-Vorbereitung der Tiere zu unterstützen. D.h. aber nur, dass Laub
gesammelt werden sollte und es in eine Hälfte der Gewächshäuser/Frühbeete
verteilt werden. Die andere Hälfte bleibt frei. Dort finden die Tiere noch
Wasser und Heu. Die Wärmezufuhr durch Heizlampen wird kürzer und ab Mitte
November dann ganz ausgelassen. Zu dieser Zeit sieht man dann nur noch die Männchen
im Gewächshaus umherwandern. Die Weibchen sind meisten schon unter dem
Laubhaufen verborgen. Auch hier muss man bedenken, dass eine
Geschlechtertrennung notwendig ist.
Ist
die Temperatur permanent bei 2 - 10°C in den Gewächshäusern/Frühbeeten,
werden auch die Männer ruhig.
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In
den Überwinterungskisten kommt eine dicke Bodenschicht mit feuchter Gartenerde,
evtl. leicht mit Rindenhumus (nicht Rindenmulch) gemischt. Danach setzt man die
Tiere, die schon tief ruhen, auf die Erde, fülle meistens noch die Seiten mit
leicht feuchter Erde auf und lege dann über die Tiere feuchtes Laub. Das Ganze
wird dann mit einem Deckel (mit Luftlöchern) abgedeckt und in den Kühlschrank
geschoben. Der Kühlschrank sollte dann eine Temperatur von ca. 6° C. haben.
Ein Keller oder nicht isolierter Dachboden mit gleichbleibenden kalten
Temperaturen eignet sich selbstverständlich ebenso. Ich persönlich schrecke
nach wie vor davor zurück, meine Tiere in den Kühlschrank zu geben.
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Bei
der Überwinterung im Kühlschrank ist vorrangig darauf zu achten, dass die Kühlschranktüren
regelmäßig geöffnet werden, damit Frischluft zugeführt wird.
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Eine
Kontrolle, ob die Tiere noch leben, habe ich mir schon seit Jahren abgewöhnt.
Wenn die Tiere gesund waren, kann ihnen nichts passieren. Jegliches Hochheben
und Wiegen während der Ruhephase kann die Tiere nur stören. Nur der
Feuchtigkeitszustand des Überwinterungssubstrates muss regelmäßig
kontrolliert werden und bei Bedarf nachgefeuchtet werden.
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Krankheiten und Merkmale
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Auch wenn wir es nicht hoffen, es kann immer mal wieder vorkommen, daß sich
unser Tier eine Krankheit einfängt oder eine Verletzung zuzieht. Hier ist eine
kleine Übersicht:
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!!!
Machen Sie bitte keine Experimente !!!
gehen Sie lieber einmal mehr
zum Tierarzt als zu wenig
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erste
Anzeichen
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Erkrankung
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mögliche
Ursache
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Behandlung
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geschwollene
und verklebte Augenlieder
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Augenentzündung
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Fremdkörper,
Verletzung, Zugluft, Reizungen, Vitamin-A Mangel
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sofort
zum Tierarzt
auf keinen Fall mit Kamillentee o. ä. spülen, da hierin Fasern enthalten
sind, die die Augen noch mehr reizen.
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Ablösung
der Haut am Hals und im Kloakenbereich
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Vitamin-A
Vergiftung
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falsche
Vitamin-Dosierung
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sofort
zum Tierarzt
und Präparate mit Vitamin-A meiden
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Lethargie,
Verweigerung der Nahrung, Panzer wird weich, Blutung
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Vitamin
D3-Mangel
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nicht
sachgemäße Dosierung von Futterzusätzen
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sofort
zum Tierarzt,
Schildkröte nur vorsichtig berühren, regelmäßige UV-Bestrahlung
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Trübungen
der Augenhornhaut
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Hornhauterkrankung
(evtl. nur vorübergehend)
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Abstand
zum UV-Strahler zu gering oder Bestrahlungsdauer zu lange
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Tierarzt
aufsuchen, Abstand vom Strahler korrigieren, Bestrahlungsdauer verkürzen
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vollständige
Linsentrübung
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Erblindung
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unklar
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Tiere
finden oft kein Futter mehr, daher mit der Hand füttern
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verschleimte
Nase, pfeiffender Atem, Atemnot
bei Wasserschildkröten Schräglage
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Schnupfen,
Lungenentzündung, Verstopfung
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Zugluft,
Feuchtigkeit, Kälte, Dehydrierung
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Wärme,
ggf. Kamillendampfbad, sollte sich innerhalb kurzer Zeit keine Besserung
einstellen unbedingt zum Tierarzt
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Nase
läuft (vermeindlicher Schnupfen) speziell bei testudo graeca und
geochelone-Arten
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RNS
(runny nose syndrom)
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unklar
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zuerst
das Sekret beim Tierarzt
untersuchen lassen. Falls keine Bakterienstämme vorhanden sind,
handelt es sich um das RNS. Eine Gabe von Antibiotika und anderen
Medikamenten ist in diesem Falle völlig überflüssig, da ja nix da ist,
was bekämpft werden könnte. Erleichterung wurde mit Cajeput-Öl und
Niaoli-Öl beobachet
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Bewegungsunfähigkeit,
Gelenkschwellungen an Hinterbeinen
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Blasenstein,
Harnsäureklumpen, Gicht, Ödeme oder Parasiten
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Stoffwechselstörung,
falsche Fütterung, Dehydrierung, Nieren- oder Herzerkrankung,
Einzeller-Infektion
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sofort
zum Tierarzt,
Blutuntersuchung, viel trinken lassen, Ernährung umstellen
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Apathie,
Futterverweigerung
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Stoffwechselprobleme
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zu
kalt und / oder zu dunkel
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Tierarzt
aufsuchen, Blutuntersuchung, Haltungsbedingungen optimieren
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Atemnot
bei Belag im Maul, atmen bei weit geöffnetem Maul
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Herpesinfektion
oder
andere Virusinfektion
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Virus
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sofort
zum Tierarzt,
Antikörpernachweis durch Blutuntersuchung, Quarantäne
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Abmagern,
Futterverweigerung
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Kieferdeformation,
zu langer Oberkiefer, Verletzungen
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zu
weiche Nahrung, schlechte Pflege, kieferfraktur
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Tierarzt:
Oberkieferkorrektur, ggf. Röntgen und Stabilisierung des Kiefers
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schmerzhafte
Schwellung (hart)
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Abszeß
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lokale
Infektion, Verletzung, falsche Injektion
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sofort
zum Tierarzt,
chirurgische Versorgung, nicht drücken!
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breiiger
Kot, Würmer im Kot, abmagern
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Durchfall
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falsche
Nahrung, Wurmbefall, zu kalte Haltung, Protozoenbefall
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sofort
zum Tierarzt,
Kotprobe untersuchen lassen und Behandlung
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Flecken
auf Panzer
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Pilzinfektion
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zu
feuchte Haltung
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sofort
zum Tierarzt
Auskratzen und Desinfektion der befallenen Stellen, gute Heilung wurde mit
den Salben Panalog und Betaisadona erzielt
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Panzerveränderungen,
Läsionen
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Abrieb,
Verletzungen
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falsche
Unterbringung, scharfe Kanten, grober Untergrund
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Tierarzt:
Versorgung der Wunde und regelmäßige Behandlung
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Wunde
oder Risse im Panzer
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Unfall,
Quetschung, Bißverletzung
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Infektion
des Knochengewebes
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sofort
zum Tierarzt:
Behandlung der Knochenwunde
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Hautwunden
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Verbrennung,
Verletzung
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zu
tief hängender Wärmestrahler, Unfall
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Säuberung
und Behandlung mit Heilsalbe durch Tierarzt
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krustige
Haut
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Milben,
Hautpilze
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vernachlässigte
Pflege, evtl. Vitaminmangel
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Tierarzt:
Behandlung sämtlicher Pfleglinge
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Krallen
wachsen aus, Krallen bluten
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Nagel
ausgerissen
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keine
Grabemöglichkeit, zu lange Krallen, falscher Untergrund
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vom
Tierarzt
kürzen lassen, Wundbebandlung und Haltungsbedingungen optimieren
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Blutung
in Aftergegend
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Verletzung
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starke
Belästigung durch Artgenossen
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Tierarzt:
Desinfektion, Wundbehandlung
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Wunden
am After
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Hautmyasis
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parasitierende
Larven von verschiedenen Fliegen durch Eier in der Kloakenregion
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Tierarzt:
entfernen der Maden, tägliche Bäder
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Nachziehen
eines Beines
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Prellung,
Bruch, innere Verletzung
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Unfall,
Sturz, Stoß
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Tierarzt:
röntgen und schienen
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plötzliches
Einstellen der Legetätigkeit, Einstellen aller Aktivitäten
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Aussetzen
der Wehen, Legenot
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Deformierung,
Übergröße der Eier, Hindernis in Eipassage, zu enger Geburtsweg,
Kalzium- oder Hormonmangel, Verstopfung durch Fressen von Sand, entzündete
Kloake
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sofort
zum Tierarzt,
um das Tier noch zu retten
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rot
verfärbter Plastron (speziell nach der Winterruhe)
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hier
gibt es mehrere Möglichkeiten:
harmlose
Verfärbung aufgrund des hohen Säuregehalts des Rindenmulchs;
eine
Prellung bzw. eine Blutansammlung aufgrund eines Schlags o.ä.
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eine
Blutvergiftung
eine
Panzernekrose (wenn es von aussen her nässt)
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sofort
zum Tierarzt,
und die Erkrankung festzustellen und eine entsprechende Behandlung
einzuleiten
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